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Schule und Wirtschaft im Einklang


Die Sophie-von-Harder-Schule unterzeichnet mit Partnern eine Kooperationsvereinbarung

Der neue Amtsleiter der Gemeinde Sasbach Constantin Braun, Prokuristin Uta Vogel von der Firma Hodapp aus Großweier, Martin Meier als Heimleiter des Caritas-Pflegeheims Erlenbad sowie der ehemalige Schulrektor und Präsident des Kiwanis-Club Achern-Ortenau Jürgen Klemm unterzeichneten das Schriftstück.

Das zentrale Anliegen der Partner aus Schule und Wirtschaft ist es, die Schüler optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. „Es ist für beide Parteien eine Win-Win-Situation", erklärte Beck. Die Unternehmen und Institutionen haben die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende kennenzulernen und ihr Image zu fördern. Die Vorteile der Schule sind zum einen ein praxisorientierter Unterricht sowie eine Hilfestellung für Eltern bei der beruflichen Orientierung ihrer Kinder, aber auch Schülern bessere Chancen auf einen Ausbildungs- und Praktikumsplatz zu bieten. „Die Schule pflegt schon seit Jahren viele gute und fruchtbare Partnerschaften. Wenn ich die Firma Hodapp besuche, werde ich immer wieder von ehemaligen Schülern begrüßt", so Beck. Er hofft, dass durch die Kooperation noch mehr Schüler vermittelt werden können.

Zudem konnte die Schule drei der Kooperationspartner gleichzeitig als Bildungspartner für ein Wahlpflichtfach gewinnen. Das Fach „Gesundheit und Soziales" wird durch das Caritas-Pflegeheim Erlenbad unterstützt, für „Natur und Technik" ist die Firma Hodapp zuständig und „Wirtschaft und Informationstechnik" übernimmt die Gemeindeverwaltung Sasbach. Innerhalb der Wahlfächer haben die Schüler die Möglichkeit, Praktika bei den Firmen zu absolvieren. Der vierte Partner, der Kiwanis-Club, bietet weiterhin sein jährliches Bewerbertraining mit Vorstellungsgesprächen, Anfertigen von Bewerbungsschreiben und Training für Einstellungstests an. Uta Vogel schätzt vor allem das ausführliche Bewerbertraining: „Viele Schüler wissen einfach nicht, wie eine korrekte Bewerbung aussehen muss. Dann hängt das Bewerbungsfoto schief, oder das Datum stimmt auf den Seiten nicht überein". Das seien zwar oft nur Kleinigkeiten, laut Uta Vogel, aber die lassen die Schüler beim Personalchef durchfallen. „Das Problem ist, dass viele Teenager einfach keine Ansprechperson haben, da die Eltern dafür oft keine Zeit haben. Oder die Schüler haben selbst keine Zeit sich zu informieren, weil sie sich nach der Schule um den Haushalt kümmern müssen."

Daher sieht Uta Vogel innerhalb der Kooperation große Chancen: „In den Schülern steckt viel Potenzial, aber leider können sie sich oft nicht verkaufen. Bei einem Praktikum bekommen sie die Chance, sich zu beweisen. Wir konnten mit dieser Einstellung schon viele gute Mitarbeiter gewinnen."

Die Schnuppertage und Praktika sollen aber nicht nur den Schülern helfen, denn auch die Firmen sind händeringend auf der Suche nach qualifizierten und begeisterten Bewerbern. „Im Pflegebereich herrscht ein enormer Fachkräftemangel. Wir hoffen mit der Kooperation Schüler an den Beruf heranzuführen", so Martin Meier.

Auch Schüler der achten Klasse waren bei der feierlichen Unterzeichnung mit dabei. Ramona Meier möchte in technische Berufe reinschnuppern. Nico Serr ist sich dagegen noch unschlüssig: „Mir gefällt so vieles. Ich habe schon drei Praktika gemacht, aber kann mich noch auf kein Berufsbild festlegen."

Die eher kaufmännisch orientierte Schülerin Gwen Strocel denkt eher an ein Praktikum bei der Gemeindeverwaltung Sasbach. „Sekretärin oder Reisekauffrau - Das würde mir Spaß machen."

Lesen Sie dazu auch unseren Pressebericht zum Kooperationsvertrag.




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